Bau eines Gleisbildstellpultes

Trotz Digitalisierung der Lokomotiven werden bei vielen LGB-Anlagen die Weichen und Signale mit den teueren und unübersichtlichen LGB- Schaltpulten gesteuert. Mit einem GBS können nach kurzer Zeit auch Gäste die Anlage bedienen, da die Schalter eindeutig im Fahrweg liegen.

Aus Holzleisten baut man einen Rahmen, auf dem die Grundplatte befestigt wird. Die Platte (z. B. Kunststoff oder beschichtete Sperrholz oder Hartfaserplatte) darf max. 3mm dick sein, da sonst die Schalter nicht befestigt werden können. 

Verschiedene Schalter für GBS

Auf die Grundplatte wird der Gleisverlauf skizziert und mit Farbe oder Klebestreifen ausgefüllt. Es gibt von Dusch ein Programm, mit welchem man in Verbindung mit Corel Draw ein professionelles Gleisbild erstellen kann. Auf Folie gedruckt und aufgeklebt sieht es sehr gut aus.
Als nächstes werden die Löcher für die Schalter und Taster gebohrt und diese dann eingebaut. Man kann pro Magnetartikel 2 Taster oder einen Umschalttaster nehmen.


Mit „Dusch-Programm“ erstellt
Gleisverlauf abgeklebt und lackiert

Die Verdrahtung ist sehr einfach. Der braune Wechselstrom-Pol wird ringsum an die Taster gelötet, an die andere Seite kommt jeweils eine Diode 1N4007 mal mit Anoden- und mal mit Kathodenseite, die am anderen Ende zusammengelötet zum Anschluss des Magnetartikels gehen. Der 2. Wechselstrom-Pol (gelb) geht an den anderen Anschluss des MA.

Versieht man die Weichenantriebe mit Zusatzschalter, kann man auf einfache Weise mit LED´s eine Anzeige der Weichenstellung bauen.

Für Analog-Fahrer kann man noch die einzelnen Gleise abschaltbar machen. Auch ist es möglich, den Fahrstrom auf dem Pult zu regeln. Der Bau eines entsprechenden Elektronik-Reglers wird in einem separaten Artikel beschrieben.

 

 

Heinz Kleinod